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10.01.2020 | Diskussion zum Gesundheitsmobil abgeschlossen

Vor fast einem Jahr, am 19. Februar 2019 haben die Kreistagsmitglieder Anett Gruß und Christiane Berg, MdL bereits zu ähnlichen, auch damals schon nicht der Realität entsprechenden Aussagen in der SVZ Stellung genommen.
Und ja, als Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion haben wir es 2018 abgelehnt, die Weiterführung des Ge-Mo in der damaligen Form zu finanzieren.

Nicht weil die Menschen abgehängt werden sollten, sondern weil das Mobil eben NICHT in den Orten Station machte, in denen es wirklich keine Möglichkeit ärztlicher oder gesundheitlicher Beratung gab. Vielleicht hätte sich Herr Dr. Walus die Tourenpläne ansehen sollen, sie nennen Boltenhagen, Grevesmühlen, Klütz, Dassow, Schönberg, Selmsdorf, Damshagen, Pötenitz, Brüsewitz, Kirchdorf – Orte, in denen sowohl funktionierende ärztliche Strukturen vorhanden sind, als auch aktive Seniorengruppen (in Alt Meteln parkte das Mobil sogar am Parkplatz vor der Arztpraxis).
Somit ist die Aussage ...“Menschen auf dem Land würden durch den Wegfall des Gesundheitsmobils benachteilgt“ an Unwahrheit nicht zu überbieten.
Ohne im Ort praktizierende Ärzte auf dem Tourenplan waren die Orte Züsow, Blowatz und Groß Krankow.
Und weil wir dieses Leugnen der Tatsachen nicht mehr ertragen konnten, haben wir – nicht nur die CDU, sondern bis auf die SPD alle Fraktionen des Kreistages - eine Neuausrichtung dieses Angebotes gefordert. Und zwar in Regie des Landkreises und nicht eines anderen Trägers (der auch bezahlt werden müsste) und wir haben auch gefordert, dass es eine Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden und Initiativen geben und die daraus resultierenden Möglichkeiten viel stärker bekannt gemacht werden muss ( hier stimme ich dem SPD–Vorsitzenden zu).
Das trifft auch für die Aussage..“ die mobile Gesundheitsberatung in einer angenehmen Atmosphäre durchgeführt werden kann...“ zu. Die Beratung wurde bisher innerhalb einer Dreiviertelstunde in diesem Mobil durchgeführt, u.a. zu Themen wie „Beratung für Betroffene zu häuslicher Gewalt“. Wie stellen Sie sich das vertrauensvolle Beraten dazu vor, wenn der Nachbar sich gerade Blutdruck messen lässt ???
Es ist ein Neuanfang mit einem Beratungsmobil, das nur in Zusammenarbeit mit den Ämtern und Gemeinden des GESAMTEN Landkreises einen Sinn macht. Natürlich ist das anfangs mit einem erhöhten
Arbeitsaufwand der Mitarbeiter verbunden – aber : der Pessimist würde sagen, aller Anfang ist schwer. Der Optimist formuliert : jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Wir sind Optimisten.

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